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- Staffelleitung -
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- stelv. Staffeleitung - Tatjana Tilker-Spreer Email: T.Tilker@web.de
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- Öffentlichkeitsarbeit - Heiko Theis Handy: 0170 - 3060001 Email: info@rhs-peine.com
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drk-blutspende.de |
Menschen kehren aus den unterschiedlichsten Gründen nicht wieder nach Hause zurück:
Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass Menschen unter den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes oder als Verschüttete unter Geröllmassen liegen. Verlassene Bekleidung am Badestrand geben auch häufig Anlass zur Sorge.
Bei einem Vermisstenfall steht die Einsatzleitung immer wieder vor dem gleichen Problem:
Innerhalb möglichst kurzer Zeit mit den zur Verfügung stehenden Hilfskräften ein möglichst großes Gebiet effektiv abzusuchen.
Zusätzliche Faktoren wie Witterung, Grund des Verschwindens, körperlicher Zustand und Geländebeschaffenheit des Suchgebietes wirken sich ggf. negativ auf den Zeitfaktor aus.
Für Suchaktionen stehen die Mitglieder der Feuerwehren, der Bergwacht, des DRK oder anderer Hilfsdienste - bei größeren Aktionen auch Hundertschaften der Polizei, das THW und die Bundeswehr zur Verfügung. Ein bedeutendes Hilfsmittel, welches leider oft nicht verfügbar ist, sind Hubschrauber, die mit einer speziellen Wärmebildkamera ausgestattet sind.
Es gilt also die verfügbaren Kräfte so effektiv wie möglich einzusetzen.
Hier nun können DRK-Rettungshunde die Suchkräfte entscheidend entlasten.
Der Mensch ist bei der Suche auf seine Augen angewiesen und somit gerade in der Dunkelheit trotz Beleuchtung nur bedingt einsetzbar.
Der Hund ist dem Menschen durch seine Nase absolut überlegen.
Ein Beispiel:
Stellen sie sich nur einmal vor, wie viele Helfer notwendig wären, in der Nacht eine Tannenschonung von 50 x 100 Meter auf den Knien kriechend abzusuchen - und wie lange sie dafür bräuchten.
2 Rettungshundeteams erledigen diese Aufgabe innerhalb von ca. 4 Minuten. Kann gegen die Windrichtung zum Suchen geschickt werden, wird hierfür sogar nur ein Team benötigt.
Die Hunde suchen freilaufend, so dass Böschungen, Dickichte, Bäche etc. für sie keine Hindernisse darstellen. Ihre körperlichen Fähigkeiten können sie hier voll einsetzen. Spezielle Suchtaktiken führen zudem dazu, dass ein bestimmtes Gebiet sehr schnell und zuverlässig abgesucht werden kann. Selbstverständlich haben Rettungshunde keinen ausgegeprägten Jagdtrieb und ignorieren während der Suche jeglichen Wildkontakt.
In ihrer zweijährigen Ausbildung, haben Rettungshunde gelernt, dass 'Menschen finden' für sie immer positiv ist. Aufgrund ihres ausgeprägten Geruchssinnes sind sie in der Lage, einen Vermissten bereits auf mehrere hundert Meter Entfernung zu riechen - unabhängig von der Geländebeschaffenheit, der Tages- oder Nachtzeit und der Witterung.
Der Hund hat ebenfalls gelernt, den Aufforderungen seines Hundeführers unter Umständen nicht Folge zu leisten. Wenn er zum Beispiel den Geruch des Vermissten unmittelbar in der Nase hat, wird er sich in der Suche nicht abrufen lassen. Ein gut ausgebildeter Hund verweigert dieses Zurückrufen auf eine dem Hundeführer verständliche Art, z.B. rutenwedelndes Weiterlaufen. Dieses Verständnis zwischen Hund und Hundeführer ist die absolute Grundvoraussetzung für einen Einsatz des Teams.
Hat der Hund einen Vermissten gefunden, bleibt er beim ihm und zeigt dies durch ausdauerndes Bellen an. Dies ist notwendig, da der Hund frei sucht und der Hundeführer nicht direkt bei seinem Hund ist. Er orientiert sich nun am Bellen des Hundes zum Vermissten
Bei der gefundenen Person verhält sich der Hund passiv. Er bedrängt sie nicht und bleibt auch in gebührendem Abstand, wenn z.B. eine verwirrte Person weiter läuft oder sich dem Hund gegenüber sogar aggressiv verhält.
Der Rettungshundeführer hat neben der Suche die Aufgabe, die Funkverbindung mit der Einsatzleitung zu halten, sich mit Karte und Kompass im Gelände zu orientieren, das Suchgelände einzuteilen, die Suche mit den anderen Rettungshundeführern zu koordinieren und der gefundene Person in Zusammenarbeit mit dem begleitenden Sanitäter ggf. Erste Hilfe zu leisten.
Rettungshundeteams sind somit in der Lage, die erforderliche Suchzeit entscheidend zu verkürzen, indem sie vorrangig schwer zugängliche Gebiete absuchen oder gerade Nachts auf ihren Einsatz zurückgegriffen wird.
Die DRK-Rettungshunde werden in der Regel auch ausgebildet, Menschen in Trümmern z.B. nach Gebäudeeinstürzen zu finden. Einige Hunde haben des weiteren eine Ausbildung in der Wassersuche und sind somit in der Lage, Ertrunkene zu finden. Die Einsatzmöglichkeiten der DRK-Rettungshunde umfassen also:
